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Kommentar zur Planung des Baus einer neuen Legehennenfabrik im Raum Kuchenheim/Palmersheim/Stotzheim und Umgebung

Man plant also im Euskirchener Stadtgebiet eine Legehennenfabrik zu bauen. Dort sollen 14.999 Hühner in Freilandhaltung und bis zu 260.000 in Bodenhaltung untergebracht werden.
Davon mal abgesehen, dass es fuer die Anwohner in Windrichtung entsprechend unangenehm wird, sieht es fuer die Hühner erst recht schlimm aus.
Einem Huhn in der Freilandhaltung steht laut Tierschutzgesetz 4 qm an Lebensraum zu. Bei Bodenhaltung teilen sich 6-9 Hühner 1 qm. Auch wenn dies im Rahmen des Gesetzes liegt, ist es nicht wirklich großzügig bemessen, oder?
Man fragt sich doch als Tierschützer, wie der Halter bei einer solch unübersichtlichen Masse eine entsprechende Betreuung und Versorgung jedes einzelnen Tieres gewährleisten kann. Wie kann bei einer solchen Konkurrenz ein rangniederes Tier überhaupt an sein Futter gelangen? Die Sterblichkeitsrate ist entsprechend hoch. Diese Art der Haltung ist weder menschen- noch tierwürdig.
Es ist bekannt, dass in unserem Land nicht genügend Bio-Lebensmittel für den Eigenbedarf produziert werden. Hier wäre die Möglichkeit gegeben, mal etwas sinnvolles zu tun und entsprechend auszubauen.

Wenn Ihr sehen wollt, wie alle Hühner leben sollten, schaut Euch mal die Website www.hühnermobil.de an.

Monica Steinberger










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